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"... wer Cadolzburg nicht kennt,

der kennt Franken nicht ..."

 
Hoch über dem Ort, auf einem Sandsteinrücken, thront die mächtige Hohenzollernburg, malerisch umgeben von historischen Gassen und Häusern. Der Ort Cadolzburg blickt auf eine ereignisreiche Vergangenheit zurück. Der Markt präsentiert sich als eine attraktive Wohngemeinde mit einer Vielzahl an Bildungsangeboten und einem hohen Freizeit- und Naherholungswert. Trotz der Entwicklung zum zukunftssicheren Gewerbe- und Industriestandort hat sich Cadolzburg seinen Charme bewahrt und zeigt eine gelungene Verschmelzung von Tradition und Moderne, getreu dem Motto:
 

historische Ansichten - lebenswerte Aussichten 

 

 

Geschichte erlebbar machen auf der Cadolzburg

veröffentlicht von Administrator (admin) am 04.08.2009
Aktuelles >>

Im Vorfeld einer noch auszuhandelnden Kooperation zwischen der Bayerischen Schlösserverwaltung und dem Markt Cadolzburg, trafen sich dort Vertreter der verschiedenen beteiligten Stellen, um sich vor Ort über die Burg und neue gestaltete Außenanlagen zu informieren. Der Ortstermin ist der öffentliche Startschuss für die anstehenden Gesprächsrunden.

Der als Vertreter der Bayerischen Staatsregierung anwesende Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, Franz Josef Pschierer, betonte dabei, dass dem Freistaat eine lebendige Cadolzburg sehr wichtig sei. „Es soll möglichst viel Leben in diese wunderschöne Burg kommen, gerade auch Familien mit Kindern sind willkommen. Die qualifizierten Überlegungen, die hier vor Ort gemacht werden, gehen in die richtige Richtung!“

Wann die Cadolzburg wieder verstärkt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, hängt natürlich auch von den finanziellen Mitteln ab. „Insofern wird es sicher noch etwas dauern, bis wir der historischen Burg im Herzen des Landkreises wieder verstärkt Leben einhauchen können“, räumten die anwesenden Vertreter von Staat und Kommunen vor dem Hintergrund knapper öffentlicher Kassen ein.

Ohne die Zielsetzung eines weiteren Ausbaues der Cadolzburg aus den Augen zu verlieren, sollen in der Burg Führungen angeboten und andere Projekte für eine breite Öffentlichkeit realisiert werden. Weiterhin soll das museale Angebot durch eine Dauerausstellung ergänzt werden. Die Rahmenbedingungen hierfür sind zwischen der Bayerischen Schlösserverwaltung und dem Markt Cadolzburg noch auszuhandeln.

Auch der Landtagsabgeordnete Hans Herold zeigte sich erfreut über die Entwicklung: „Die Cadolzburg liegt mir sehr am Herzen, zumal sie ein echtes Wahrzeichen in der Region ist – aber leider oftmals mit geschlossenen Toren. Es freut mich daher sehr, dass Herr Staatssekretär Pschierer unserer Einladung gefolgt ist, um mit uns zu beraten, wie wir verstärkt Leben in die Burg bringen können“.

Als ersten Schritt konnte dazu staatlicherseits nun die Anlage von Schaubeeten mit historischen Getreide- und Brotgewürzsorten im Burggarten präsentiert werden. Wie der anwesende Leiter der Gartenabteilung der Bayerischen Schlösserverwaltung, Herr Herzog, dazu erläuterte, wurde mit über 30 historischen Getreidearten und Gewürzpflanzen für die Besucher hier „eine grüne Schatzkammer zum Entdecken und Staunen gepflanzt“. Mit verschiedenen Informations-/Übersichtstafeln sowie kostenlosen Rezepten zum Mitnehmen steht die Anlage im Burggarten täglich von 8.00 bis 16.00 Uhr dem interessierten Besucher offen.

Mögliche Zusammenarbeit mit dem Playmobil FunPark
Auf Initiative von Landrat Matthias Dießl soll aber auch die Firma geobra Brandstätter mitwirken. „Wir könnten uns unter dem Motto „Geschichte erlebbar machen auf der Cadolzburg“ eine Kooperation mit dem Playmobil-FunPark in Zirndorf – in dem ja auch eine große Ritterburg steht – vorstellen“, so Landrat Matthias Dießl.
Familien, die mit ihren Kindern einen Kurzurlaub in der Region verbringen, können den Besuch des Zirndorfer FunParks dann mit einem Besuch der Cadolzburg verbinden. Bei geobra Brandstätter kann man sich eine Kooperation grundsätzlich vorstellen. Um genauere Fakten zu erhalten, soll unter den Besuchern des Playmobil-FunParks eine Umfrage durchgeführt werden. Diese soll prüfen, wie groß das Interesse an einer „Erlebnis-Cadolzburg“ wäre.
„Die Daten aus der Umfrage werden uns sicher weiterhelfen. Wir können dann einschätzen, ob wir mit unserem Konzept den richtigen Ansatz verfolgen. Ich bin sehr gespannt auf das Umfrage-Ergebnis“, so der Landrat.

„Unsere Cadolzburg, erbaut auf einer steilen Felsnase mit der imposanten Ringmauer, hat den typischen Burgcharakter“, betonte Cadolzburgs 1. Bürgermeister Bernd Obst, „Sie eignet sich aus meiner Sicht hervorragend, um den Besuchern das Alltagsleben auf einer Burg zu vermitteln“.

Abschließend brachten die anwesenden Vertreter von Staat, Landkreis und Markt übereinstimmend ihre Freude darüber zum Ausdruck „dass wir nun begonnen haben, mit ersten Schritten auf unser großes Ziel einer Belebung der Cadolzburg zuzugehen. Positiv ist dabei besonders, dass alle Beteiligten gemeinsam an einem Strang ziehen!“

letzte Änderung: 05.08.2009 um 15:43:42

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