Der „Kerschdnblooder“-Brunnen sprudelt wieder
Nach mehr als drei Jahrzehnten wurde der restaurierte "Kerschdnblooder“-Brunnen feierlich unterm Aussichtsturm enthüllt. Damit kehrt ein bedeutendes Stück Cadolzburger Geschichte an einen Ort zurück, der eng mit der Tradition der Cadolzburger Kirschblüte verbunden ist.
Der Standort wurde ganz bewusst gewählt: Rund um den heutigen Aussichtsturm erstreckten sich früher zahlreiche Obstgärten. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts reisten tausende Besucherinnen und Besucher mit der Bahn an, um die beeindruckende Kirschblüte zu erleben. Der „Kerschdnblooder“ erinnert an diese Zeit.
Ursprünglich wurde der Brunnen im Jahr 1972 im Foyer der Cadolzburger Sparkassenfiliale aufgestellt. Im Mittelpunkt stand die bronzene Figur eines Kirschpflückers – im fränkischen Dialekt liebevoll „Kerschdnblooder“ genannt. Im Zuge eines Umbaus der Sparkasse Anfang der 1990er-Jahre verschwand der Brunnen jedoch aus der Öffentlichkeit. Seine Einzelteile wurden eingelagert und gerieten über viele Jahre nahezu in Vergessenheit. Glücklicherweise wurden sowohl die Bronzefigur als auch weitere Bestandteile von engagierten Bürgern bewahrt und konnten so für eine spätere Restaurierung erhalten werden.
Den entscheidenden Anstoß für die Wiedererrichtung gab Dieter „Jimmy“ Marx. Als er von der Geschichte des verschollenen Brunnens erfuhr, stand für ihn fest: Der „Kerschdnblooder“ dass dieses Stück Cadolzburger Geschichte nicht verloren gehen darf. Seit vielen Jahren engagiert sich der Nachtwächter mit großem ehrenamtlichem Einsatz für die Ortsgeschichte und unterstützt mit den Spenden aus seinen beliebten Nachtwächterführungen regelmäßig gemeinnützige Projekte in Cadolzburg. Die Einnahmen aus den Führungen sowie zahlreiche private Spenden bildeten schließlich die finanzielle Grundlage für die Wiederherstellung des Brunnens.
Die Restaurierung war nur durch das außergewöhnliche Engagement vieler Beteiligter möglich. Während Dieter Marx gemeinsam mit weiteren Ehrenamtlichen das Projekt vorantrieb stellten örtliche Handwerksbetriebe ihre Arbeitszeit zur Verfügung und rekonstruierten den Brunnen nach historischem Vorbild. So setzte Robert Schöner das Fundament während Pauline Schöner und Armin Reichel das neue Becken anfertigten. Die Metallarbeiten übernahm Kunstschmied Thomas Hürner. Unterstützt wurden sie bei der Bereitstellung von Wasser und Strom vom gemeindlichen Baubetriebshof sowie den Gemeindewerken. So entstand aus den erhaltenen Originalteilen und sorgfältiger Handwerksarbeit ein Brunnen, der sich harmonisch in sein neues Umfeld einfügt und zugleich die Erinnerung an ein wichtiges Kapitel der Cadolzburger Geschichte bewahrt.
Mit seiner Wiederaufstellung erhält der „Kerschdnblooder“ nicht nur einen würdigen Platz im Ortsbild, sondern wird künftig auch Besucherinnen und Besucher an die traditionsreiche Zeit der Cadolzburger Kirschblüte erinnern.
Der Markt Cadolzburg bedankt sich herzlich bei Dieter Marx, allen Spenderinnen und Spendern, den beteiligten Handwerksbetrieben, dem gemeindlichen Baubetriebshof, den Gemeindewerken sowie allen weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern.
Nach mehr als drei Jahrzehnten wurde der restaurierte "Kerschdnblooder“-Brunnen feierlich unterm Aussichtsturm enthüllt. Damit kehrt ein bedeutendes Stück Cadolzburger Geschichte an einen Ort zurück, der eng mit der Tradition der Cadolzburger Kirschblüte verbunden ist.
Der Standort wurde ganz bewusst gewählt: Rund um den heutigen Aussichtsturm erstreckten sich früher zahlreiche Obstgärten. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts reisten tausende Besucherinnen und Besucher mit der Bahn an, um die beeindruckende Kirschblüte zu erleben. Der „Kerschdnblooder“ erinnert an diese Zeit.
Ursprünglich wurde der Brunnen im Jahr 1972 im Foyer der Cadolzburger Sparkassenfiliale aufgestellt. Im Mittelpunkt stand die bronzene Figur eines Kirschpflückers – im fränkischen Dialekt liebevoll „Kerschdnblooder“ genannt. Im Zuge eines Umbaus der Sparkasse Anfang der 1990er-Jahre verschwand der Brunnen jedoch aus der Öffentlichkeit. Seine Einzelteile wurden eingelagert und gerieten über viele Jahre nahezu in Vergessenheit. Glücklicherweise wurden sowohl die Bronzefigur als auch weitere Bestandteile von engagierten Bürgern bewahrt und konnten so für eine spätere Restaurierung erhalten werden.
Den entscheidenden Anstoß für die Wiedererrichtung gab Dieter „Jimmy“ Marx. Als er von der Geschichte des verschollenen Brunnens erfuhr, stand für ihn fest: Der „Kerschdnblooder“ dass dieses Stück Cadolzburger Geschichte nicht verloren gehen darf. Seit vielen Jahren engagiert sich der Nachtwächter mit großem ehrenamtlichem Einsatz für die Ortsgeschichte und unterstützt mit den Spenden aus seinen beliebten Nachtwächterführungen regelmäßig gemeinnützige Projekte in Cadolzburg. Die Einnahmen aus den Führungen sowie zahlreiche private Spenden bildeten schließlich die finanzielle Grundlage für die Wiederherstellung des Brunnens.
Die Restaurierung war nur durch das außergewöhnliche Engagement vieler Beteiligter möglich. Während Dieter Marx gemeinsam mit weiteren Ehrenamtlichen das Projekt vorantrieb stellten örtliche Handwerksbetriebe ihre Arbeitszeit zur Verfügung und rekonstruierten den Brunnen nach historischem Vorbild. So setzte Robert Schöner das Fundament während Pauline Schöner und Armin Reichel das neue Becken anfertigten. Die Metallarbeiten übernahm Kunstschmied Thomas Hürner. Unterstützt wurden sie bei der Bereitstellung von Wasser und Strom vom gemeindlichen Baubetriebshof sowie den Gemeindewerken. So entstand aus den erhaltenen Originalteilen und sorgfältiger Handwerksarbeit ein Brunnen, der sich harmonisch in sein neues Umfeld einfügt und zugleich die Erinnerung an ein wichtiges Kapitel der Cadolzburger Geschichte bewahrt.
Mit seiner Wiederaufstellung erhält der „Kerschdnblooder“ nicht nur einen würdigen Platz im Ortsbild, sondern wird künftig auch Besucherinnen und Besucher an die traditionsreiche Zeit der Cadolzburger Kirschblüte erinnern.
Der Markt Cadolzburg bedankt sich herzlich bei Dieter Marx, allen Spenderinnen und Spendern, den beteiligten Handwerksbetrieben, dem gemeindlichen Baubetriebshof, den Gemeindewerken sowie allen weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern.







